Lattitude Blog

November – ein Reisemonat

Es ist Mal wieder soweit. In Deutschland herrscht bestimmt schon Weihnachtsstimmung, dagegen geht es hier jetzt richtig rund. In Neuseeland herrscht die reinste Sommerstimmung. Man geht an den See, Wasserskifahren oder einfach nur Angeln.

Aber wieder zurück an den Anfang von November. Nach dem Elevate-Wochenende fuhr ich also in den Urlaub. Am Abend des 30. Oktober fuhr ich nach einem emotionalen Abschied von meiner Küchenchefin (Sie arbeitet seit 1.November für Hobbiton) nach Hamilton zu Chrissi. Chrissi ist eine Volontärin in der dritt-größten Stadt der Nordinsel, nur eine Stunde entfernt. Sie hatte ebenso wie ich Urlaub und so entschieden wir zusammen an die Ostküste zu fahren. Ich lieh mir dafür ein Auto von einer Kollegin von mir. Chrissi hatte schon ein Zelt und ein anderer Mitarbeiter lieh mir seinen Campingkocher. Alles ins Auto gepackt ging es am 31. Oktober früh morgens los. Unsere erste Etappe hatte das Ziel Whakatane/Ohope.

Es ging also zunächst Richtung Tauranga. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an den McLarens Falls vorbei. Das sind extrem breite Wasserfälle. Nach kurzem Umschauen ging es dann weiter zu dem ersten Strand. Papamoa. Dort hatten wir unsere erste Begegnung mit der Bay of Plenty in dieser Woche. Es sollte nicht die letzte sein. Auf dem Weg weiter hielten wir in Te Puke. Te Puke zählt als Welthauptstadt der Kiwifrucht. Hier steht die riesige Kiwi360 und Kiwis wachsen hier wie Wein am Main. Dort dachten wir wir wollen einen kleinen Umweg fahren und wieder ans Meer also nahmen wir einfach eine Straße die Richtung Meer führte. Und landeten in Maketu. Die Stadt des Pie’s. Hier gibt es nichts außer einen einsamen Strand und einer Pie-Fabrik. Ich würde Pie als eine Art Apfeltasche mit Fleischfüllung nennen. Neuseeländer lieben es. Ich finde es sieht etwas aus wie Hundefutter, aber es ist ok. Natürlich gibt es auch süßen Pie, der echt gut schmeckt.

Über die diversten Straßen ging es wieder zurück auf den State-Highway 2. Dabei bemerkten wir das die Straßen am östlichen Ende der Welt besser sind als die Straße des State-Highway 2!

Unser Ziel war Whakatane/Ohope. Das ist der Urlaubsort der Neuseeländer. Man kann es als Kiwi-Adria bezeichnen. Zum Glück war noch keine Urlaubssaison! Sonst hätten wir sicher keinen Campingplatz vor Ort gefunden. In Ohope, dem schönsten Strand Neuseelands (offiziell bestätigt!) haben wir im Holiday Park übernachtet. Holiday Parks sind bessere Campingplätze mit Küchen, was wir festgestellt haben. Das war echt klasse!

Whakatane ist allgemein wegen der „White Island“ bekannt. Diese Insel liegt ca. zwei Stunden mit dem Boot entfernt im Pazifik und ist die einzige, noch aktive Vulkaninsel Neuseelands. Diese haben wir am nächsten Tag doch glatt einen Besuch abgestattet. Ausgerüstet mit „StarWars“ Masken ging es nach einer schönen Bootsfahrt auf die wohl interessanteste Insel auf der ich je war. Von ihr aus gehen immer noch jede Menge kleine Erdbeben für die Nordinsel aus, wie wir ein paar Tage später feststellten. Kein Wunder, dass die Bergarbeiter schnell wieder aufgegeben haben, auf der Insel Schwefel abzubauen.

Nach einem leckeren Lunch auf dem Boot und einer Fahrt zurück setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren nach Opotiki. Von dort aus folgten wir dem Pazific Coast Highway. Einer Straße die um die Östliche Spitze von Neuseeland führt und mehr oder weniger die einzige Straße dort ist.

Von den Stränden in Hawai, Torere ist nur zu schwärmen. Das Schultor von Torere ist außerdem echt zum Staunen gewesen. Die Schnitzereien sind echt unglaublich. Allgemein ist uns aufgefallen, dass es hier an der Ostküste von Maori-Schnitzereien es nur so wimmelt und spätestens nach Torere wurde es uns offensichtlich. Die Ostküste ist der Teil Neuseelands, in der die Maori das Sagen haben. Wir haben ein Maori-Fest gesehen. Da war was los. Außerdem ist die Ostküste auch ganz speziell. Hier kam nämlich das erste Boot der Maori an. Die Stelle durften wir natürlich auch nicht verpassen.

Da uns die Fahrt zum White Island sechs Stunden gekostet hat, sind wir nur bis Te Kaha gefahren. Einer kleinen Siedlung mit Campingplatz und „Ein-Shop-Für-Alles“-Laden. Es hat uns dort echt gut gefallen.

Am nächsten Morgen haben wir gleich eine kleine Überraschung erlebt gleich Zwei andere Familien von der Bootstour waren auch auf dem Campingplatz.

Am nächsten Tag konnten wir dann die Ostküste im vollen Zuge genießen von wunderschönen Stränden, mit und ohne Treibholz und einer Kirche nicht abgesehen. Die Kirche Raukokore ist von innen so gestalltet wie ich es noch nie gesehen habe. (Leider habe ich keine Fotos machen können) Es hat mich umgehauen. Die Kirche ist innen verziert mit Maori Schnitzereien. Komplett! Eine ältere Dame hat uns erklärt, dass das Christentum bei den Maori weit verbreitet ist. Dass die Maori nur ihre Großahnen verehren, ist daher nicht war.

Dann ging es weiter nach Waihau Bay. Dieser Ort lebte von der Fischerei. Leider muss man sagen, dass die ganze Ostküste sehr arm ist und es nicht mehr wirklich Arbeit für die Menschen hier gibt. In Waihau Bay haben wir unsere erste Wharf gesehen. Das ist ein Steg der ins Wasser führt. Wie gesagt die Erste….

Dann ging es nach Orualti-Beach. Dort gab es Treibholz jede Menge und riesig!!!!

Dann waren wir auch fast in Hicks Bay. Hicks Bay kann man sagen ist der größte Ort am östlichen Ende der Welt. Dort haben wir eine größere Wharf gesehen. Diese war schon etwas älter, wurde aber immer noch gerne zum Fischen benutzt. Das ist glaube ich das Lieblings-Hobby der Menschen hier (neben Jagen).

Dann ging es weiter in das nicht weit entfernte Te Araora. Dieser Ort ist nicht nur der Östlichste in Neuseeland, sondern hat gleich auch noch den größten Pohutukawa Baums Neuseelands. Hier haben wir ein weiteres Pärchen getroffen, welche wir auch auf der Insel gesehen haben.

Im Ort gibt es drei Läden. Eine Tankstelle, einen „Ich-habe-alles“-Laden und einen Fish-and-Chips-Shop. Dort dachten wir gehen wir doch gleich mal Mittagessen. Wir nahmen ein Menü für uns beide. Ich weiß immer noch nicht wie diese Portion nur einer alleine essen kann. Es hat für Chrissi und mich als Mittag und Abendessen gereicht.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Campingplatz am Ende der Welt. Offiziell nur 16 km entfernt. Wir brauchten ein-an-halb-Stunden. Da die Straße in Privatbesitz ist, entscheiden die Eigentümer ob die Straße geteert wird oder nicht. Es war ein Erlebnis diese Straße entlang zu fahren. Aber wir sind glücklich und zufrieden am „Campingplatz“ angekommen. Dieser Campingplatz hat zwei verfallene Hütten, ein Waschbecken ohne Rohr und ein Plumpsklo. Und einen sehr netten Rentner als Besitzer, der mit seinem Rasen-Traktor das ganze begehbar macht. Erstaunlicherweise dachten nicht nur wir, dass dieser Campingplatz die perfekte Unterkunft für uns ist; eine französische Familie, welche wir zwei Tage früher auf dem Boot kennengelernt haben, dachte das selbe. Wir hatten einen gemütlichen Abend. Naja die Nacht war nicht so gemütlich. Wie man auf den Bilder vielleicht erkennt, kann man bei diesem Campingplatz vergessen, ein 10-Dollar-Zelt aufzubauen. Dann schlafen wir halt im Auto. Die Nacht wurde eh um vier Uhr in der Früh beendet, weil wir zwei Mädchen doch dachten, man muss den ersten Sonnenaufgang der Welt erblicken. Diesen sieht man 4 km weiter (45 min mit Auto) und 15 Minuten Bergsteigen, am East Cape Lighthouse. Ein echt schöner Platz, den ich gerne länger besucht hätte. Dort oben also um fünf Uhr morgens feierten wir den Geburtstag der Französin und den ersten Sonnenaufgang der Welt. Das war ein langes Warten, was sich gelohnt hat. Allein auch wegen der Rückfahrt im Auto. Tiere haben so an sich, dass sie gerne die Nacht wo anders verbringen als am Tag. Deswegen müssen sie am Morgen wandern. Naja nicht irgendwann am Morgen, sondern wenn Leonie versucht eine super-enge Straße irgendwo am Ende der Welt entlang zufahren. Es gibt nichts, was ich nicht vor dem Auto hatte. Angefangen mit Schafen, über Rinder, Kälber, Pferde und nicht zu vergessen Enten, die erst gar nicht im Sinn hatten, mir Platz zu machen. Sicher sind wir nach zwei Stunden dann wieder im Ort gewesen. Das Problem/Gute ist, wenn man so früh wach ist, dass man den ganzen Tag vor sich hat. Deswegen haben wir uns gleich auf die Fahrt nach Tikitiki gemacht, wo wir eine größere und fast genauso schöne Kirche wie in Raukokore besichtigt haben. Tikitiki war schon zivilisierter als der Rest der Ostküste, jedoch haben um halb acht morgens sehr wenig Läden schon offen. Irgendwo zwischen Tokomaru Bay und Tikitiki gab es für uns dann einen Kaffee, bevor wir dann in Tokomaru Bay unsere nächste Wharf besichtigt haben. Tokomaru Bay war ein reicher Ort. Die Menschen haben hier vom Bergbau gelebt, das den Ort berühmt gemacht hat.

Aber kurz darauf ging es zu einem für uns viel wichtigeren Ort. Der Anrau Bay. Nein hier gibt es keine Wharf. Hier ist der Ort, wo Kaptain James Cook am 20. Oktober 1769 Neuseeland das erste Mal betreten hat! Der Ort war nett, hat aber eine riesige Bedeutung. Noch mehr als der Strand hat uns die Fahrt zur Bay gefallen. Dabei hatten wir eine unglaubliche Aussicht.

Schon bald ging es für uns dann schon weiter. Zum Mittagessen waren wir schon in Tolaga Bay. Hier gibt es eine Wharf. Eine sehr sehr lange. Genauer gesagt die längste in Neuseeland. Über einen halben Kilometer kann man hier ins Meer laufen.

Zudem gibt es hier einen zwei-Stündigen Wanderweg zur Cook’s Cove. Hier legte Captain Cook unter anderem auch an. Ich empfehle jedem diesen Wanderweg wärmstens. Neben Schafen bekommt man alles von der Ostküste zu sehen, einen wunderbaren Strand, grünes Grass und Buschlandschaften!

An diesen beiden Orten, Anarau Bay und Tolaga Bay kann man sehen, dank Cook gibt es hier solche tollen Aussichten, erst 1969 wurde aufgrund der 200 Jahr Feier alles vom Staat hergerichtet.

Bevor wir uns ganz zu unsere nächsten Unterkunft begabten haben wir noch einen kleinen Stopp gemacht am „Te Tapuwae o Rongokako“- Marine Reserve. Dieses Meerreservat ist berühmt für seine Vielfalt an Fischen und Meerestieren. Es ist bei Schnorchlern und Tauchern sehr begehrt!

Uns reichte ein Strandspaziergang am weißen Strand.

Zehn Minuten entfernt, da waren wir auch schon in Gisborne, Gizzy, die große Stadt der Ostküste. Ein Ort so groß wie Günzburg. Aber mit allem was das Herz begehrt. Die Stadt ist toll. Nicht nur deswegen blieben wir gleich zwei Nächte dort.

Wir haben den Sonnenschein in vollen Zügen genossen. Nachdem wir am nächsten Morgen einen Spaziergang am Hafen entlang zum Aussichtshügel der Stadt Hier haben wir einen Baum gesehen den Prinzessin Diana gepflanzt hat! Und einen falschen James Cook. Die Stadt hat eine Statue des Kaptains erhalten, nach einigen Jahren stellte man fest, dass der abgebildete gar nicht Cook war, dadurch bekam die Stadt gleich eine zweite, diesmal richtige Abbildung.

Später liefen wir durch die Stadt und haben in einem Buchshop-Kaffee einen leckeren Kaffee getrunken.

Leider war dieser Tag, der letzte unseres Urlaubs.

Am nächsten Tag ging es dann früh los. Auf zurück nach Matamata (vorerst). Wir sind den State Highway 2 entlanggefahren durch die Waioeka Georges. Das ist eine Busch-Gebirgskette, die die Ostküste vom Zentralland trennt. Hier haben wir Stopps bei verschiedenen Brücken gemacht. Bei den Motufalls gab es eine Schwingbrücke und bei der Tauranga Bridge haben wir eine alte Holzbrücke überquert. Dort wollten wir eigentlich einen Rundweg laufen, naja nach 20 Metern haben wir gesehen, dass man einen kniehohen Fluss dazu überqueren muss, ohne Brücke und nur mit einem Seil in drei Meter Höhe, dass war uns dann doch zu heikel und wir sind wieder umgedreht.

Kurz nach der Tauranga Bridge hatten wir wieder Radioempfang. Die Nachrichten teilten uns mit, dass es am Morgen mehrere Erdbeben in Opotiki und Whakatane zu spüren waren. Das Zentrum war White Island. Glücklicherweiße waren wir drei Tage früher dort.

Als wir vier Stunden später in Matamata, in meinem Camp angekommen sind, habe ich kurz meine Post geprüft und dann ging es los. Mein erstes Erdbeben, dass ich gespürt habe! Das war ein Erlebnis.

Naja nach fünf Sekunden war wieder alles vorbei. Chrissi und ich putzen das Auto und dann fuhr ich sie nach Hamilton. Wir machten uns bei ihr noch einen gemütlichen Abend. Am nächsten Morgen fuhr ich zurück ins Camp, und schon war mein Urlaub vorbei.

Naja noch nicht ganz. Ich konnte den Tag noch faulenzen und Martinsgänse backen.

Am nächsten Morgen um 3 Uhr irgendwas wachte ich auf. Mein Zimmer wackelte. Alles wackelte. Danach stand in der Zeitung, dass keine 10 km vom Camp entfernt, das Epizentrum eines Erdbebens der Stärke 3,8 lag.

Am Abend des Freitags, 7.November ging es nach der Kirche zum Kirchenfeuerwerk. Ab dem 5. November ist es in Neuseeland erlaubt bis zum 2. Januar Raketen zu schießen. Die Soul-Kirche hatte ihres an jenem Freitag. Neben einem riesigen Lagerfeuer (Bushfire) gab es viel zum Lachen und wir hatten Spaß dabei.

Nach acht Tagen Urlaub war es dann endlich wieder Zeit länger zu Arbeiten. Liebend gern hätte ich noch länger Neuseeland erforscht. Aber meine erste eigene Gruppe ruft!

Aber bevor diese kam, gab es noch etwas anderes.

Zuerst kam da der Nussmerte, einen ganz lieben Gruß an die Sender des Paketes! Es ist erstaunlich wie die Nüsse es durch den Zoll geschafft haben.

Nach dem Vorbereiten am Sonntagabend, dachten Zac, Beth, Zoe, Kaitlyn (die neue Amerikanerin, sie ist seit Anfang November hier!) und ich, es ist Zeit für eine kleine Abkühlung.

Wir gingen Klippen springen. Der Waikato River eignet sich hervorragend dafür! 20 Minuten vom Camp entfernt gibt es hohe Klippen und tiefes Wasser! Sprünge, die ich nie vergessen werde!

Spät Abends kam ich heim. Meine Gruppe kam offiziell morgens um 8 Uhr. Nein meine Gruppe dachte, sie kommen gegen den Plan erst um 10! Nach langem Warten kamen sie dann. Da die Gruppe “Premium” war, musste ich mich neben Essen um nichts kümmern. Das war toll! Dadurch konnte ich mir viel Zeit lassen, eigene Kreationen für die Tischdekoration auszudenken.

Nach zwei Tagen ist meine Gruppe dann wieder abgefahren. Gerade genug Zeit um meine nächste Gruppe vorzubereiten. Eine Familiengruppe. Diese bekommen keine Tischdekorationen, und machen wie eine Schulgruppe einfach nur ihre Aktivitäten. Auch das war schön.

Dieser Monat ist von Abschieden geprägt. Nicht nur meine Küchenchefin verließ mich, auch mein Teamleiter Jamie. Er war derjenige den ich als Erstes getroffen habe. Er und seine Frau haben mich Ende Juli am Bus abgeholt. Jetzt geht er. Das ist echt schade. Ich habe mich mit ihm, seinen Kindern und nicht zuletzt mit seiner Frau (die gleichzeitig die Abteilungsleiterin im Turnen war) super gut verstanden. Ich werde sie vermissen.

Zu seinem Abschied hat er sein Büro ausgeräumt und dabei um die 400 Visitenkarten gefunden, die nun ungültig sind. Deswegen beschloss Jamie, Totara Springs wird ihn nie vergessen! Er nahm seine Visitenkarten und verstreute sie über das ganze Camp. In meinem „Flur“ fand ich mindestens fünf Stück. Und wenn ich nur an die Kinder denke, welche am Kidscamp Bibeln bekommen…. Ich glaube in jeder dieser Bibeln sind mindestens zwei Stück!

In dieser Woche kam auch noch etwas ganz besonderes für mich. Ein Adventspäckchen. Dank einer aufmerksamen Seele habe ich auch einen Adventskalender. Mit deutscher Schokolade!

Kurz darauf ging es für mich dann schon wieder in den Urlaub am Donnerstagabend, den 20. November brachte mich Zoe nach Hamilton zu Chrissi. Chrissi wohnt zusammen mit drei weiteren Volontären. Eine davon ist Beth aus England. Mit ihr zusammen nahm ich am Freitagmorgen den Bus nach Wellington. 12 Stunden Busfahrt waren angesagt! Das war lange und anstrengend. Abends sind wir dann in Wellington angekommen. Etwas was ich beim Buchen unseres Hostels nicht beachtet habe, die Strecke zwischen Busstation und Hostel. Beth und Ich jeder mit einer Tasche ausgestattet liefen 45 Minuten zu unserem Hostel. Wir wollten nur noch so schnell wie möglich ins Hostel. Während unseres Gangs ist uns das „Windy Wellington“ begegnet. Wellington, die Hauptstadt Neuseelands ist bekannt für die Winde, die täglich über die Stadt wehen. Besser gesagt stürmen!

Glücklich und zufrieden saßen wir um neun Uhr abends im Hostel und genossen unsere Nudelsuppe.

Am nächsten Morgen ging irgendein Wecker im Hostel sehr früh los. Das passiert nun mal. Nach einem echt leckeren Frühstück ging es durch „windy Wellington“ zur iSite. Dort informierten wir uns erst mal ausführlich über die Stadt und ihre Aktivitäten. Dabei viel uns auf, dass diese Touristeninformation ganz viele Neulinge eingestellt hat und wir mehr wussten als die Angestellten. Aber gut. Nach einem gemütlichen Spaziergang um den Hafen ging es in das neuseeländische Nationalmuseum „Te Papa“ Es ist ein schöne, familien-/kinderfreundliches Museum mit vielen Möglichkeiten, die Geschichte und Natur Neuseelands zu erfahren und zu erleben. Es war seinen Gang wert, nachdem wir das sechsstöckige Gebäude wieder verlassen hatten, waren über vier Stunden vergangen und wir waren bereit für ein Mittagessen. Die gute Dame in der iSite wusste zumindest, wo man gut Kaffee trinken kann. Also sind wir losgegangen. Durch die berühmte „Kuba-Street“ in das Café „Fidel“. Das ist echt empfehlenswert. Neben gutem Kaffee und Milchshakes gibt es echt gute Pizza und Wedges. Da das Café am Ende der Kuba-Street liegt sind wir die Straße wieder zurück gelaufen. In ihr gibt es viele Second-Hand-Shops und Künstlergeschäfte. Da meine Handtasche während unseres Sprints zum Hostel am Tag davor kaputtgegangen ist, fanden wir dort eine passende Neue.

Nach der Kuba-Street sind wir über den Lambton-Quay (der Einkaufsstraße in Wellington) zu den Parlament Buildings. Dort nahmen wir eine Tour durch die Parlamentbuildings, es ist echt interessant zu sehen, wie die Kolonien von England versucht haben, Westminister nachzubauen. Darauf ging es zu den nicht weit entfernten Kathedralen St.Pauls und Old St. Paul. Leider waren beide wegen privaten Veranstaltungen geschlossen. Somit liefen wir zurück Richtung Hostel und Mount Victoria. Dieser „Berg“, besser gesagt Hügel, ist ein guter Aussichtspunkt um die ganze Stadt von Oben zu betrachten. Auf dem Weg nach Oben bekamen wir eine Mitfahrgelegenheit bei zwei älteren Damen. Auf dem Berg hatten wir einen echt schönen Ausblick … auf Wolken. Da wir noch etwas Pizza und Wedges übrig hatten, gönnten wir diese uns zum Abendessen. Und schon hatten wir an einem Tag alle Sehenswürdigkeiten von Wellington gesehen! Wir dachten wir bräuchten mindestens drei Tage dafür. Und wir hatten noch vier! Das war sehr gut, dadurch konnten wir einige nicht soooo touristische Orte besuchen.

In unserem Hostelzimmer lernten wir einen Kanadier und eine Luxemburgerin kennen. Mit dem Kanadier zusammen ging es am nächsten Tag los zum Hafen. Dort nahmen wir die Fähre zu „Matiu-Somes-Island“ Eine kleine Insel vor Wellington. Sie ist ein Naturschutzgebiet für jegliche Vogelarten Neuseelands. Naja Schafe gab es auch auf der Insel und Eidechsen! Wir liefen einmal um die ganze Insel und hatten einen sehr gemütlichen Vormittag. Wir sahen Wetas, das sind hornissenartige Insekten ohne Flügel (so würde ich sie zumindest beschreiben). Um Zwei ging die Fähre wieder zurück. Beth und ich sind dann Richtung Cable-Car gegangen. Das Cable-Car ist eine Standseilbahn, die einen der Hügel von Wellington hochfährt. Wir nahmen das Cable -Car und hatten am „Gipfel“ eine schöne Aussicht! Diesmal mit Sonnenschein und blauem Himmel. Über den Botanischen Garten sind wir wieder am Lambton Quay angelangt. Wir beschlossen, unser Glück mit den zwei Kirchen nochmals zu versuchen. Diesmal hatten wir Glück und es gab keine privaten Veranstaltungen oder Gottesdienste. Die St.Pauls Kathedrale ist eine moderne große Kirche und echt schön gemacht. Die Old St. Pauls ist eine kleine Kirche ganz aus Holz. Diese hat mir super gut gefallen. Nicht nur weil sie einen kleinen „Weihnachtsmarkt“ hatte. Am Abend sind wir noch ins Kino. Im Hostel haben wir festgestellt, dass ich einen Sonnenbrand bekommen habe.

Am nächsten Tag ging es nirgendwo zu Fuß hin. Wir wurden nämlich von der „Herr der Ringe“ Tour abgeholt. In Neuseeland wurde der Film „Herr der Ringe“ nach dem Buch von Tolkien gefilmt. In Wellington und Umgebung gab es dabei die meisten Schauplätze. Die berühmtesten 20 haben wir angeschaut. Wir haben super schöne Plätze und Gebiete von Wellington gesehen. (Aber natürlich auch Szenen vom Film nachgestellt). Nach dem Besuch in den Weta-Studios (Filmstudios). Gab es Mittagessen in einem Restaurant direkt am Meer. Dort haben die Schauspieler nicht nur gewohnt sondern auch ab und zu gespeist. Das wohl interessanteste was ich an diesem Tag erfahren habe war, das Peter Jackson (der Regisseur) nicht wenig von den Gebäuden in Wellington besitzt ( ihm gehört mehr oder weniger ein ganzes Stadtteil, welches das schnellste Internet Neuseelands hat) und ich habe erfahren wie man Bäume fällt und wieder aufstellt. Mit einem Scharnier.

Nach einem Tag mit lauter interessanten Plätzen ging es Abends wieder zurück ins Hostel. Ein Abendessen beim Vietnamesen und dann mit der Luxemburgerin und dem Kanadier einen Abendspaziergang um die Oriental Bay. Während des Spaziergangs haben wir unsere erste „richtige“ Weihnachtsdekoration entdeckt.

Spätestens jetzt hatten wir alles wichtige von Wellington gesehen. Deswegen schliefen wir am nächsten Tag erst mal aus. Nach einem Kaffee in „Sweet Mama’s Kitchen“ (nicht so gut wie der in „Fidel“) ging es zur iSite bevor uns ein Shuttlebus zu „Zealandia“ gebracht hat. Zealandia ist ein Wildpark mit einheimischen Tieren (diesmal ohne Schafe). Wir nahmen eine Tour, die Führer zeigten uns nicht nur die verschiedenen Vogelarten, sondern auch Geckos und Pflanzen. Das war echt interessant. Leider war das Wetter auch interessant. Deswegen ging es, nachdem wir wieder in der Stadt waren, schnell in das Maori-Restaurant am Hafen. Dort gab es traditionelle Maori-Speisen. Das war super lecker und ein gelungener Abschied von Wellington. Am nächsten Tag legten wir unseren Sprint vom Ankunftstag in die entgegengesetzte Richtung und kamen glücklich und zufrieden 40 Minuten später am Busbahnhof an, dort ging unser Bus um acht Uhr morgens los. Der Bus fuhr erst Mal bis nach Hamilton (10 Stunden); in Rotorua hatten wir eine Kaffeepause. Im Fatdog gibt’s echt guten Kaffee) dort hatte ich zwei Stunden Aufenthalt bis es nochmal ein-an-halb Stunden nach Matamata ging. Die zweite Busfahrt war interessant. Zwei Maori, zwei Franzosen, eine Kiwi, 10 Inder und ich.

Glücklich im Camp angekommen kann ich sagen, ich habe Wellington gesehen! Es war großartig! Aber leider rief die Arbeit in der Früh wieder. Zum Glück nur zwei Tage.

Das nächste Wochenende winkte mir schon zu. Kaitlyn (die Amerikanerin in unserer Küche) und ich haben uns Samstags früh, 29.11.14, auf die „lange“ Reise zu den Waitomocaves gemacht. Ehrlich gesagt, nach der Busfahrt nach Wellington kommt mir nichts mehr lang vor. Die Höhlen waren aber nicht unser erstes Ziel. Als erstes ging es in das etwas südlich von Waitomo gelegene Piopio. Hier wurde ein Teil des Films „Der Hobbit“ (auch Peter Jackson und Tolkien) gedreht. Der Schauplatz war spektakulär. Mehr brauch ich nicht sagen. Einfach toll. Dann ging es Nachmittags zu den Waitomo-Caves. „Wai“ ist Maori und heißt Wasser. Eine „Tomo“ ist ein Loch und die „Caves“ sind Höhlen. Also auf deutsch Höhlen, welche durch Wasser entstanden sind. Einfach gesagt, Tropfsteinhöhlen. Kaitlyn und ich nahmen die Triple-Cave-Tour. Dabei sieht man die drei berühmtesten Höhlen in Waitomo. Die Anuri-Cave, die Rukauri-Cave und die Glowworm-Cave. Die ersten zwei Höhlen waren mehr Charlottenhöhle als irgendwas besonderes. Obwohl ich in der Rukauri-Cave meine ersten Glühwürmchen gesehen habe. Aber in der Glowworm-Cave ging es erst los. In dieser Höhle gab es Glühwürmchen oder wie ich gelernt hab, leuchtender Larvenkot. Es war faszinierend. Ich mag Glühwürmchen. Der Tag ging super zu Ende. Nach einer ein-an-halb-stündigen Rückfahrt ging es noch zu einer Kollegin. Bei ihr hatten wir Bananen-Preiselbeer-Pizza (echt lecker) und haben noch ein wenig Film geschaut.

Am Sonntag bin ich nach der Kirche auf eine „Baby-Shower-Party“ gegangen. Eine Pärchen im Camp bekommt einen kleinen Jungen und in Neuseeland gibt es die Tradition einer Nachwuchs-Dusche. Dabei wird die Mutter des Kindes mit hilfreichen Gegenständen beschenkt, wie zum Beispiel Windeln oder Anziehsachen. Normalerweise werden auch Spiele gespielt und verrückte Sachen angestellt. Diesmal nicht. Nach einem kurzen Regenschauer war dann der November auch wieder vorbei. Und der Dezember kam.

Es ist echt schwer sich hinzusetzten und diesen Blog zu schreiben besonders wenn es von einem Abenteuer in das nächste geht! Deswegen gibt es im Laufe des Wochenendes gleich noch den Dezember-Blog, aber ich glaube es ist gut wenn ich kurz eine Pause einlege, dann könnt ihr die Bilder anschauen und ich diesen Teil hochladen.

Ganz ganz liebe Adventsgrüße

Leonie

Hier sind die Bilder!

Cape Coast Week 9 by Janet

We had great experiences in this our last but one week. Starting from 6th December, 2014 on Saturday at 7:00am, we had our usual CALL PROGRAM with the kids. And in this program, we always divide the kids into three categories. These were; the social team, the health team and the soccer team. Under SOCIAL we taught on a topic ‘’PEACEFUL SOLUTION’’. Under HEALTH we taught on a topic ‘’THE TEETH’’. And finally under SOCCER we taught on a topic ‘’HOW TO PASS THE BALL’’. So at the end of this program, we make sure that every kid gets some lesson from all the categories. At 10:00am, we had enhancement program with the same kids. In this program, each volunteer take a one or two kids to the library to pick a book and assist the kids in reading it.

At 1:00pm, then the ABROBIANO TEAM arrived. We the Cape Coasters as we choose to call ourselves welcomed them with some foods and drinks. They really enjoyed themselves. Then at 3pm we had a match with the Abrobiano. And the scores were 7 against Abro team. On Sunday we had a little POOL PARTY.
From 8th – 12th December, 2014, we always meet at our usual office and have some discussion on our TEAM CASE STUDY as we also had our usual HOME WORK CLUB with the kids.

Cape Coast Week 9 by David

David’s Blog Post

This weekend we hosted the infamous Abro volunteers at our base of Cape Coast. The previous week we had spent preparing for their arrival and it was good to see all our work and organisation come together. We provided lunch of rice and chicken before beginning our much anticipated football matches. The girls teams were up first and were welcomed onto the field with roars from the crowds, the defending champions of Cape struggled in the second half and were lucky enough to be awarded a well deserved penalty in the closing minutes to tie up the match at 3-3.
The men’s game kicked off with bated breath as Cape Coast sailed to victory in their previous encounter with a comfortable 4-0 win. However now at the home ground it was clear that their confidence may lead them to underestimate their opponents. The first half was dominated by the home team with multiple goals and an especially impressive goal from Cape Coasts’ keeper, which was scored from a goal kick!
The second half began with a determined Abro team attempting to score some goals of their own and began to take advantage of the Cape team relaxing behind their sizable lead. The game ended with the final score at Cape Coast 6 – 2 against Abrobriano. In the evening of the Saturday the group went out to Oasis which is the local bar and then on Sunday we chilled by the pool and Hexagon Guest house before they returned home.
During the week we managed to complete our infrastructure project by reaching our target of making two football sachet nets but due to the fact we have finished early we knew have to come up with something new that we can continue for infrastructure which maybe the next recycle could continue with when they arrive. There have been talks of starting the play ground project which would be by the side of the AstroTurf pitch but nothing has been put into place as of yet.
So due to our extra hours in the day we have been spending more time finishing the community survey report and also collecting all the registration forms to make a start on the female street league. We have still been continuing with the homework club during the week however due to the fact that the local schools are going through their exam periods and also starting to close for their holiday period so we are expecting to have less children turn up as we get closer to Christmas. This week schools have also cancelled their core program P.E. classes with us also due to the exam weeks but the centre staff are looking t continue this project with the schools next year and we have also talked to schools who are interested joining in the New Year as well.

Cape Coast Week 8 by Reuben

WEEK 8, as a team we worked hard to get females on board for the league that will be coming up soon. We had our first awareness event on 29th November 2014 which was the registering day for the female beach league, also that same day we went for street walk through which we promote Lattitude ICS, the upcoming female beach league and the core program that we do in Oguaa football-for-hope centre.

Also from 1st – 4th December 2014. Cycle 4 had been running core programmes which is week days some of the schools around the community comes to the centre or we go to their schools to teach them the core program (health, social and soccer) and weekends we teach the children who come to the homework club the core program too. Lattitude ICS cycle 4 played a football match with the centre staff which was 5:5, in this very game, our team leader “Lukman” scored 4 goals on that faithful day.

Getting into the Christmas Spirit

So despite Christmas being soley a commercial holiday in Japan it is exciting none the less. Already I have seen the Christmas lights in Fukuoka, decorated one of the hospital wards’ Christmas trees and even sung Silent Night with the dementia recreation patients (in both Japanese and English!). The news that I’ll be expecting a Christmas package to arrive from my family has made things even better.
With Christmas approaching my heart goes out to all the volunteers who like me, won’t be with their family this year. It only means the next year will be all the more special. Upon recently aquiring a toaster oven and rice cooker my volunteering partner and I have already begun to pour our creativity into how to replicate the typical Christmas dinner.
Recently we went to Kikuchi Gorge, Kumamoto. Being elevated we got to see some snow for the first time this year- Emma being from Australia had never seen natural falling snow, so it was very exciting! We drove to the top of Mount Aso, stopped out to admire the view of Kumamoto, of course it didn’t last long before I was battered over the head with a snowball. Escaping to a quirky cafe across the road we watched as a volcano blew up smoke and clouded the sky in the distance. The volcano recently has been too active to visit the crater.
Emma and I unfortunately stumbled upon a 100Yen Sushi place (not good when your work uniform is already pretty snug) and have got into a routine of popping in after band practice for dinner. Curse them and their delicious cheap food. I also blame a colleague for showing me the canteen vending machine stocks banana hot chocolate. How can I resist that at lunch?

Cape Coast Week 8 by Gifty

Hello guys my name is Gifty Martey , I would like to update you on what latitude ICS has been doing within week 8.

On Thursday morning, we had a coreprograme with a local school in Antem. Class 4 and JHS1. We start class 4 core programe around 8:15am to 8:50 am and 10:30am to 11am for the JHS1 programe. Where we teach them some lessons on Health, Social and Soccer.

Later in the afternoon, we had a culture presentation from the Ashanti region by Nana Boakye, Benjamin and Gifty. Unfortunately Gifty was not feeling well so she couldn’t do it with Nana and Benjamin but it was successful. We learnt about their way of culture and who an Ashanti is, the way they dressing. One Ukv was called to learn how the Ashanti’s wear their cloth on their body.

We went back to the center to prepare for our homework club section at 4pm then we close at 5pm.

Friday was a holiday because it was a farmers day but we went to the office in the morning to have a meeting on welcoming our other team members from abrobiano going then we went back home.

Cape Coast Week 7 by Abigail

On Friday, the teams from Cape Coast and Abrobriano travelled to Ho in the Volta region for our mid-placement review. The coach journey took more than 6 hours, but luckily we were able to stop off in Accra at a pizza restaurant for a break. Even though the journey was so long, the hotel was well worth the wait when we finally arrived. We had air-condition in the rooms, a shopping mall within the hotel, and even a swimming pool. During the day, the team leaders and coordinators delivered presentations on various different topics, including a review of what each team had done so far, a review of our host homes, and a session on how to write our case studies. These sessions were really useful, and left us feeling positive about the rest of the placement. When it was time to leave on Sunday afternoon we were all feeling refreshed, energized, and ready to continue with our work – although it would have been nice to be able to stay at the hotel for a few more days!
Once we had returned to Cape Coast, it was time to go back to work. We have the registration gala and street-walk for our Female Street League this Saturday, so we have been busy preparing for that to make sure everything will run smoothly on the day. We’ve also been continuing with homework classes and also the extension of the core programme to some of the local schools in the area. Working with my JHS1 class and the children who come for the core programme has been one of my most rewarding and enjoyable aspects of the placement so far, and I hope it will continue to go successfully.

Cape Coast Week 7 by Giyas

Week 7 was very enriching and entertaining, lots of captivating activities took place.
The groups in Cape coast and Abrobiano set off on Friday to the Volta regional capital Ho, to have our Mid Programme Review (MPR).Even though, the 6 hour journey was stressful, it was nice to meet the group of volunteers from Abrobiano once again and so we had a lot to talk about. We arrived in Ho and checked into one of the finest Hotel in the city called chances hotel. It was a wonderful opportunity for us to share our experiences on the programme so far, bond as a team and also refreshed our minds for the rest of the tasks. From the engaging sessions we had to those exciting nights by the swimming pool,I can confidently say on a whole the two (2) day MPR was a huge success.
The team got back to capecoast on Sunday night. As usual on Monday we were all at work and we had our team meeting to plan on the activities for the week. The discussion centered on the preparations for the female street league registration on Saturday the 29th November, 2014. So, on Wednesday the media team visited a local radio station to create more awareness on the league. This was followed by the events team speaking to community leaders on the upcoming event and handing out invitation letters to schools within our catchment area. By Friday, all the teams had executed their assigned duties and all set to have a successful street parade, female gala and registration of participants for the female street league on Saturday.
Throughout the week, the homework club,community schools integration and the ever green water sachet net project continued, we also had our first successful movie night on Thursday which turned out really well. Overall, this week has been activity packed with lots of excitement. All these could not have been possible without the individual fortitude of volunteers and the collective efforts of teamwork.

WEEK 8 BLOG BY JEREMIAH+TEIKO

The week started on Monday, the 1st of December 2014, at 8:30am to plan for our projects and events as well as the usual reports when our coordinator suggested if we could have a farmers’ day celebration in Abrobiano instead of our Abro’s got talent event scheduled to take place on the 14th December. Most members of the team liked this idea and voted in favour. We therefore swapped the committee responsible for our usual event which is ‘Abro’s got talent’ to organize this event as an alternative. The idea of visiting cape coast on a Friday was also scrapped at the meeting since the group later decided to visit on a Saturday instead.

After lunch, the group started preparations towards the farmer’s day celebration by sorting out the venue, prizes and sketches that would be highlight on proper footwear. At 4 o’clock, Sharome and Kenneth had their ACD on poverty and action against poverty. The team then dispersed at 5pm

On Tuesday, Edem and Shavey acted as team leaders, work begun at the 8:30am to continue planning for our events, we further split into three groups and we visited farmers on their farms to sign them up for the event.

Later that day, we practiced and acted out the sketches we would be performing on the day of the event, Suzzy also took the group through some dance rehearsal. At 4pm we had our usual team meeting with a general update on the affairs of the various committees in the team.

On Wednesday, Shavey, Edem and Tom left the community very early to get the prizes for our event on Friday, the team went for the Wednesday worship workshop (WWW), those with the Junior High School talked about abortion, whereas the others with the primary schools talked about exercise, the importance of exercising and a demonstration of certain exercises. The infrastructure team met a mason to discuss about refurbishing some of Islamic primary school classrooms.

At 2pm we went to the office to cut water sachets and repaired the damaged football net. At 6pm we had our community health talk which was delivered by Sharome, Selorm and Edem on the concerns in Abro

Sachet net under mending by the team

On Thursday we met at 8:30am to continue signing the farmers up for the raffle on the farmers’ day as well as to have a final rehearsal on the sketch and the traditional dance. In the afternoon, the team mended the sachet net and later at 3pm; we had our MCD by Naomi and the Bridget on funerals in Ghana. We later had a team meeting to discuss the upcoming event which is the farmer’s day, giving out roles to each other and how to go about the raffle as a whole. Mr Henry, the Lattitude Ghana manager witnessed the session.

On Friday we met at the church at 11am to pick canopies and chairs as well as to set the venue up for the pending event. The main event started at 2pm which was very successful and worthwhile.

Sharome and Caroline dressed for the cultural performance on the farmers’ day

Cultural performance by the team

A farmer receiving his award

On Saturday, the team met at 7am to get the bus to cape coast where we stopped by Kakum National Park to experience the canopy walk and Hans cottage to see the crocodiles. We arrived at the football for hope centre at 1:30pm, had lunch and the football completion which climaxed the visit and generally it was a marvelous competition.

The Star Volunteer of the week went to Selorm an ICV

WEEK 7 BLOG KEZIA&CAROLINE

This week started at 9am on Monday with Community Engagement. The theme for this week was Healthy Eating. The team aimed to find out what the practices in Abrobiano on Eating healthily, issues as eating regular foods and having a variety in their diet. Also advising on water issues, drinking only clean boiled water.

Community engagement getting exciting

We continued this over Tuesday and Wednesday at 9am each morning until 11am. On Monday afternoon we also continued working on our water sachet football net, which we are very close to finishing. We then further discussed some issues in our ACD – Community development as a group led by Caroline, Suzzy and Jeremiah.

The Team’s ACD

On Tuesday we had Naomi and Tom acting as Team Leaders for the day, taking charge of the day’s program. We also held peer education session, which was on the topic of Life skills facilitated by Teiko and Kezia. Within this session we did a creative session making necklaces and bracelets out of the shells from the beach. The session was well attended and successfully and the pupils very much enjoyed themselves, giving them a change to be creative which they don’t really do in school.

On Wednesday all volunteers went to the schools to partake in the Wednesday worship workshop (WWW). Within this we had 10 minutes to engage the pupils on certain topics. We attended three schools, Abro Primary, Islamic and JHS. The topic taught in the primary schools was Rubbish and sanitation and in the JHS, the topic taught was Teenage pregnancy.
Future coming topics in the primary schools are, Exercise, personal hygiene and HIV/AIDS. The next topics taught in the JHS are on Abortion, HIV/AIDS and HIV/AIDS testing. In the afternoon the sports day committee continued to organize the sports day event, taking part on this coming Saturday. As well as this, the sketch groups also planned their individual sketches for the sports day event, which were focusing on Waste disposal and food hygiene.
From 4pm we did our football training on the pitch, which was lots of fun!
In the evening, Joanne and Naomi held the weekly social at their house, with music, dancing, pineapple, watermelon and drink, as well as some delicious sausages!

On Thursday morning we finished the football net, attaching it to the goal post this was a great success and works very well. Especially for the sports day event which took place on the Saturday.

Sachet net woven unto the football pole by the team

Within the afternoon we had My Culture Day (MCD) held by Jeremiah, and he educated us on Jamaica as this is his culture. We all learnt a lot of things from this, for example – what each of the colors mean in their national flag. We also had our football training.
On Friday, a few people visited cape coast to get the prizes and awards for the Sports day event and the food vendors.

Saturday is our Sports Day health awareness event for the community, focusing on Rubbish and Sanitation. The day started at 8am, setting up and the games began at 1.30pm. Starting the day with lime and spoon race, sack race and t-roll running which the local school children participated in and thoroughly enjoyed. We also had to sketches throughout the day, educating the audience on waste disposal and food hygiene. After there were two football matches, Abro Primary and Islamic schools played against each other, the score from this was 1:0 to Abro Primary. The second football match was between L attitude ICS volunteers and the JHS team, the score from this was 1:0 to JHS. The football was a huge success and everyone came on board. For all the participants taking place were given prizes, as well as certificates to the schools. The winners of the Football matches received a soap stations for their Efforts.

The team demonstrating the T-roll race to the contestants

On Sunday was our free day, chilling in Abrobiano. Until 4pm when we had a food venders workshop, with a health personnel from outside Abrobiano coming in to educate the vendors. They received prizes, such as aprons, utensils and certificates. The vendors who attended the workshop were very engaging and enjoyed themselves.

Sports day winners showing their presents

The star volunteer of the week was Edem an ICV for his hard work and morale boosting jokes on the team.

It was all about the Sports day…